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Fun-Shirt versus Geek-Shirt.

Als Fun-Shirts werden vor allem T-Shirts bezeichnet, die im Allgemeinen mit lustigen oder lustig gemeinten Motiven bedruckt sind. Diese Motive können sich in Zeichnungen, Statements, Fotos, oder auch Sprüchen darstellen. Ein Fun-Shirt-Klassiker ist z.B. das, häufig als Geburtstagsgeschenk verwendete, T-Shirt mit dem Aufdruck „Ich bin 30. Bitte helfen Sie mir über die Straße!”. Fun-Shirts sind weit verbreitet und fast überall im Handel zu bekommen. Die Zielgruppe sind Menschen, die ihren Witz öffentlich demonstrieren möchten.

Übersetzt wird der Begriff Geek mit Computerfreak, Streber. Die Geek-T-Shirts sind der breiten Masse noch nicht besonders geläufig und richten sich insbesondere an die Zielgruppe derer, die an wissenschaftlichen, fiktiven oder auch an außerirdischen Themen interessiert sind. Die Gestaltungen dieser T-Shirts sind sehr speziell und der Allgemeinheit in ihrem Sinn und Humor häufig nicht zugänglich. Zumeist beziehen sich die Geek-T-Shirt-Motive auf Insiderwissen. Einige Händler haben ihr Produktsortiment speziell auf diese Zielgruppe hin ausgerichtet, bedienen aber auch Gamers und TechHeads mit entsprechenden T-Shirt-Designs.

Classic meets HipHop.

Das Classic-T-Shirt stellt im wahrsten Sinn des Wortes den Klassiker unter den Shirts dar. Die Form basiert auf der ursprünglichen T-Form. Es wird von Mann und Frau gleichermaßen getragen, was im Handel häufig mit dem Begriff Unisex-Shirt gekennzeichnet wird. Es ist in unterschiedlichen Breiten erhältlich. Der Ausschnitt variiert von der runden klassischen Form, über den V-Ausschnitt, dem so genannten V-Neck bis zum leichten U-Boot-Ausschnitt.

Im Gegensatz dazu ist das Hip-Hop-T-Shirts ein besonders lang geschnittenes T-Shirt und gehört in die Kategorie Streetwear. Diese T-Shirts erzielen beim Träger eine Identifikation mit der Hip-Hop-Szene. Die Form des T-Shirt ist ausgerichtet auf die angesagten Stil-Vorgaben der Szene wie z.B. die Baggy-Pants. Die Gestaltung mit Drucken aus der Musik, oder auch Skaterszene ist besonders angesagt bei Jugendlichen.

Besonders bekannt für farbenfrohe Drucke und Streetwear sind die Designer aus Südafrika. Farbenprächtige Ethnomotive zieren ihre T-Shirts, deren Machart wir später noch unter die Lupe nehmen.

T-Shirt Design.

Dem Schnitt eines T-Shirts wird heute eine sehr hohe Bedeutung verliehen, genauso der Farb- und Materialwahl. Wichtig ist dieser unter anderem für den Tragekomfort, kann aber darüber hinaus Aussagen über die Zielgruppe auf dem Markt treffen. So hat man als Käufer oft die Qual der Wahl und muss sich irgendwie im Angebotsdschungel zurechtfinden. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Classic-, Girlie-, HipHop-, Fun-, Original-, Custom-, Foto-, Kult-, Fußball-, Geek-, Statement- und Event-Shirt. Weitere Ableger stellen auch die Tank-Tops und Longsleeves dar, werden aber heute nicht mehr als T-Shirt bezeichnet.

Bunte T-Shirts.

Die Farbe können T-Shirts in unterschiedlichen Stadien der Herstellung erhalten. Sinnvoll ist das Färben der gesamten Garne oder Stoffbahnen, wenn es sich um eine Produktion von einfarbigen T-Shirts handelt. Werden jedoch kleine Stückzahlen und T-Shirts in vielen verschiedenen Farben produziert, ist es von Vorteil das fertig konfektionierte T-Shirt einzufärben. Auch hier ist jedoch die Vorbehandlung des Materials für ein sauberes Farbergebnis ausschlaggebend. Die naturfarbene Baumwolle wird je nach Wunsch mehr oder weniger gebleicht. Dieser Vorgang ist wichtig für die Farbtiefe des T-Shirts die erzeugt werden soll. Helle und brillante Farbtöne erzielt man durch ein strahlendes weiß, für dunkle und stumpfe reicht ein so genanntes Farbweiß aus.

Rund ums Stricken & Wirken eines T-Shirts.

Je nach Art der Maschen beim Stricken, wird zwischen Wirken und Stricken eines T-Shirts unterschieden. Gewirkte Stoffe für die T-Shirt-Produktion sind nur maschinell herstellbar, das geschieht auf einer speziellen Wirkmaschine. Hier unterscheidet man wiederum zwischen 2 Herstellungstechniken. Die Kulierwirkware ist schlauchförmig oder als Meterware erhältlich und ist optisch nicht von Strickwaren zu unterscheiden, jedoch wesentlich preiswerter in der Produktion. Es wird nur mit einem Faden gewirkt, daher können Stoffe für T-Shirts mit einer aufwendigen Musterung so nicht hergestellt werden. Die Kettenwirkware wird mit mehreren Fäden hergestellt. Sie ist jedoch weniger elastisch und die Maschen verlaufen leicht schräg. Im Gegensatz zum Wirken werden beim Stricken die Maschen für den T-Shirt-Stoff nacheinander gebildet. Wie dick der T-Shirt-Stoff wird und welche tragetechnischen Anforderungen er erfüllt, hängt unter anderem von der verwendeten Strickmaschine und dem Garntyp ab. Generell liegt der Vorteil der Verwendung von Wirkwaren für die T-Shirt-Produktion in ihrer großen Elastizität und Knitterfestigkeit. Strickwaren weisen zwar eine höhere Elastizität, jedoch eine geringere Formstabilität auf.

Bei der schlussendlichen Konfektion der T-Shirts werden nach einem Schnittmuster einzelne Teile aus der Stoffbahn gestanzt und anschließend zum fertigen T-Shirt vernäht.