Der Durchbruch des T-Shirts
Erstmalig Marlon Brando, 1951 in ‚Endstation Sehnsucht’, und nach ihm James Dean, 1955 in ‚Denn sie wissen nicht was sie tun.’ machten das T-Shirt allgemein bekannt. Ein Ruck ging durch die Menschen, denn bisher galt das T-Shirt nur als Unterziehhemd und wurde nun öffentlich zur Schau getragen. Das bedeutete den Durchbruch für das T-Shirt. Mit der Zeit wurde es immer gesellschaftsfähiger und etablierte sich schlussendlich weltweit. In der Ära der ‚Wilden 60’ger’ nahm das T-Shirt die Funktion eines allgemeinen Mediums und Stimmungmachers ein. In allen möglichen Varianten, von ‘einfach nur bunt’ bis Protest-Shirt sah man es plötzlich überall auf den Straßen. Sogar die Politiker in den USA entdeckten den Nutzen des T-Shirts für sich und bedruckten es mit ihren Wahlkampfslogans, das Logo-Shirt fand seinen Anfang. Die Motiv-Vielfalt kannte keine Grenzen. Jeder T-Shirt-Träger wollte seinen speziellen ‚Spirit’ öffentlich zur Schau stellen. Daher zierte im Laufe der Jahre auch schon mal ein kolumbianischer Rebell, wie Ernesto “Ché” Guevara, so manch schmale westliche Brust. Frauen wie Brigitte Bardot ist es zu verdanken, dass auch Frauen T-Shirts als modischen Bestandteil ihrer Garderobe entdeckten. Speziell für die Damenwelt wird es in engeren Variationen auf dem Markt angeboten. Gründe hierfür sind vielfältig, denn nicht immer ist Tragekomfort ausschlaggebend für die Wahl eines T-Shirt-Models. Der Boom des T-Shirts war und ist nicht aufzuhalten. Designer entwickelten bereits viele weitere und modische Varianten des ursprünglichen T-Shirts, wie z.B. Tank-Tops, Long-Sleeves, …. Ob Strasssteine, Löcher, Drucke oder andere Verzierungen machen das T-Shirt in allen Bevölkerungsschichten zum gefragten Kleidungsstück. Das T-Shirt ist als Basic im Kleiderschrank einfach nicht mehr wegzudenken.
